Taro
Auch bekannt als
Elefantenohr, Dasheen, Kocoyam, Eddoe, Kalo, Arbi/Arvi
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Taro
Colocasia esculenta (Taro) ist eine tropische, knollenbildende Staude aus der Familie der Aronstabgewächse, geschätzt sowohl als Grundnahrungsmittel als auch als auffällige Zierpflanze. Sie produziert riesige schildförmige Blätter auf langen Blattstielen, die aus einem geschwollenen Knollen entstehen und in der Kultur typischerweise 1–2 m hoch werden. Heimisch in der indo-malaiischen/südostasiatischen Region und seit Tausenden von Jahren kultiviert, gedeiht sie in nassen, organisch reichen Böden und warmen, feuchten Bedingungen; viele Formen tolerieren flaches Wasser, was Taro zu einer klassischen Pflanze für Reisfelder, Teichränder und Regengärten macht. Die Pflanze verbreitet sich durch Brutknollen und kann in frostfreien Feuchtgebieten verwildern. Blütenstände (Kolben und Spatha) sind gelegentlich und generell zweitrangig hinter der Blattattraktivität. Roh sind die Gewebe aufgrund von Kalziumoxalat-Kristallen stark reizend; Knollen und Blätter sind nur nach gründlichem Kochen essbar. Als Topfpflanze wächst Taro schnell bei reichlich Feuchtigkeit, hellem Licht, Wärme und regelmäßiger Düngung. In gemäßigten Klimazonen wird es als sommerliche Zierpflanze gezogen und überwintert, indem die Knollen gelagert oder in Innenräumen unter hoher Luftfeuchtigkeit und starkem Licht gehalten werden.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Taro pflegt
Wasser
Halten Sie die Wurzelzone konstant feucht. Im Freien gedeiht Taro in sumpfigem Boden oder sehr flachem Wasser; es kann 0–5 cm Wasser über der Bodenoberfläche haben, aber vermeiden Sie ein Untertauchen der Knolle. In Behältern gießen, bis überschüssiges Wasser abläuft, dann das Substrat nicht austrocknen lassen – möglicherweise ist tägliches Gießen bei heißem Wetter nötig. In kühlen, lichtarmen Monaten die Bewässerung moderat reduzieren, um Fäulnis vorzubeugen, aber das Substrat nie austrocknen lassen. Verwenden Sie ein torffreies, organisch reiches Substrat, das Feuchtigkeit hält, aber auch etwas Belüftung zulässt.
Licht
Bieten Sie helles Licht für kräftiges Wachstum. Im Freien ist Vollsonne bis Halbschatten geeignet, wenn ausreichend Wasser vorhanden ist; in sehr heißen Klimazonen nachmittags Schatten geben, um Blattverbrennungen zu verhindern. In Innenräumen in der Nähe eines hellen Ost- oder Westfensters platzieren oder starke zusätzliche Beleuchtung bieten; bei schwachem Licht entstehen kleinere Blätter und lange Blattstiele. Streben Sie täglich 6+ Stunden helles Licht an. Erhöhen Sie entsprechend die Bewässerung und Düngung bei stärkerem Licht und Wärme.
Nährstoffe
Taro ist ein starker Nährstoffverbraucher und reagiert am besten auf organisch reichen Boden und regelmäßige Ergänzung. Beim Pflanzen Kompost oder gut verrotteten Dünger einarbeiten und dann im Frühling einen ausgewogenen Langzeitdünger gemäß den Angaben auf dem Etikett verwenden. Während des aktiven Wachstums alle 2–3 Wochen eine verdünnte flüssige Düngung anwenden (z.B. ausgewogen oder mit etwas mehr Stickstoff), besonders in Töpfen, wo das Auslaugen hoch ist. Für essbare Knollenproduktion im späteren Saisonverlauf den Kaliumanteil betonen. Mikronährstoffe (Mg, Ca) aufrechterhalten und gelegentlich durchspülen, um Salzaufbau in ständig nassem Substrat zu verhindern.
Temperatur
Wärme ist essenziell. Ideales Wachstum erfolgt bei 21–32°C; das Wachstum verlangsamt sich unter etwa 18°C. Vermeiden Sie Temperaturen unter 10°C und schützen Sie vor Frost – Gefrieren kann Laub und Knollen abtöten. In gemäßigten Regionen nur im Freien ziehen, wenn die Nachttemperaturen über 13°C liegen. Zum Überwintern entweder als warme, helle Zimmerpflanze behalten oder Knollen trocken bei 10–15°C lagern. Plötzliche Kälteeinbrüche und kalter, nasser Boden erhöhen das Fäulnisrisiko.