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Spitzbüschelige Büschelschön

Auch bekannt als

Büschelschön, Phazelie, Bienen-Freund, Skorpionblume

Schnellwachsend

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Über Spitzbüschelige Büschelschön

Phacelia tanacetifolia ist eine schnell wachsende einjährige Wildblume aus der Familie der Borretschgewächse, bekannt für ihre außergewöhnliche Nektar- und Pollenproduktion. Ihre farnartigen, tief eingeschnittenen Blätter ähneln denen des Rainfarns und haben der Art ihren Namen gegeben. Die auffälligen lavendel- bis violettfarbenen Blüten entfalten sich aus gerollten, skorpionartigen Blütenständen über mehrere Wochen. Die Pflanzen erreichen typischerweise eine Höhe von 30–90 cm, etablieren sich schnell und beginnen etwa 6–8 Wochen nach der Aussaat zu blühen, wobei sie Honigbienen, Hummeln, Solitärbienen, Schwebfliegen und andere nützliche Insekten anziehen. Weit verbreitet als Zwischenfrucht und Gründüngung, unterdrückt sie Unkraut, verbessert die Bodenstruktur und nimmt dank ihrer faserigen Wurzeln verbleibende Nährstoffe auf. Sie gedeiht in gut durchlässigen Böden und sonnigen, gemäßigten Bedingungen, toleriert leichten Frost, hat jedoch eine Abneigung gegen Staunässe und extreme Hitze. Obwohl sie weit verbreitet in Europa und darüber hinaus kultiviert wird, stammt sie ursprünglich aus dem trockenen und halbtrockenen Südwesten der USA und Nordmexiko. Wenn man die Samen ausreifen lässt, kann sich die Pflanze leicht selbst aussäen.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Phacelia tanacetifolia
Gattung
Phacelia
Familie
Boraginaceae
Ordnung
Boraginales

Eigenschaften & Anforderungen

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Luftfeuchtigkeit: 20% - 80%
Boden-pH: 6.8
Umtopfen alle: 52 Wochen

Wie man Spitzbüschelige Büschelschön pflegt

Wasser

Boden von der Aussaat bis zur frühen Etablierung gleichmäßig feucht halten, leicht aber häufig gießen, bis die Sämlinge 5–8 cm hoch sind. Danach tief und seltener gießen und die oberen 2–3 cm des Bodens zwischen den Bewässerungen trocknen lassen. In den meisten Klimazonen genügen wöchentlich 15–25 mm Wasser (Regen plus Bewässerung); bei sandigen Böden leicht erhöhen, bei tonigen senken. Staunässe vermeiden, die Wurzeln hemmt und Fäulnis begünstigt. In Töpfen gezogene Pflanzen trocknen schneller—bei warmem Wetter täglich überprüfen und für exzellente Drainage sorgen.

Licht

Volle Sonne für die stärkste, nektarreiche Blüte bieten—täglich mindestens 6–8 Stunden direktes Licht anstreben. Pflanzen tolerieren sehr leichtes oder hohes, gefiltertes Licht, aber Blüte und Bestäubungstätigkeit werden abnehmen. In heißen Binnenklimaten kann kurzer Nachmittagsschatten Stress reduzieren und die Blütezeit verlängern. Im Innenbereich sind die Lichtverhältnisse meist unzureichend und der Bestäubungsnutzen geht verloren; diese Art wächst am besten im Freien in offenen, sonnigen Beeten, Rabatten, Wiesen oder als Zwischenfruchtstreifen.

Nährstoffe

Als Zwischenfrucht oder Pollinatorstreifen benötigt die Spitzeüche Phazelie normalerweise keinen Dünger in durchschnittlichem Gartenboden. Auf ärmeren Standorten gut verrotteten Kompost einarbeiten oder eine niedrige bis moderate Menge eines ausgewogenen Düngers (z.B. 5-5-5) vor oder bei der Aussaat ausbringen. Vermeiden Sie hohen Stickstoffgehalt, der das Blattwachstum auf Kosten von Blüten und Nektar fördert. In Behältern bei blasserem Wachstum alle 3–4 Wochen mit einem leichten, verdünnten (Viertelstärke) ausgewogenen Dünger düngen. Feuchten Boden düngen und während Hitze- oder Trockenstress auf Düngergaben verzichten.

Temperatur

Als eine Kaltjahreszeit einjährige Pflanze keimt die Spitzbüschelige Phazelie am besten bei Temperaturen von 8–20°C und wächst kräftig zwischen 10–25°C. Sie verträgt leichte Fröste (etwa −3°C), sobald sie etabliert ist, doch starke Fröste können die Pflanzen töten. Anhaltende Hitze über etwa 30°C verringert die Blüte und Nektarproduktion; in heißen Klimazonen nachmittäglichen Schatten und gleichmäßige Feuchtigkeit bereitstellen. In gemäßigten Regionen früh im Frühling bis zum Frühsommer säen, oder spätsommerlich für Herbstblüte vor Frost. Nicht geeignet für heiße, feuchte Sommer ohne gute Luftbewegung und regelmäßige Bewässerung.