Perückenstrauch
Auch bekannt als
Rauchbaum, Eurasischer Rauchbaum, Perückenbaum, Venetischer Sumach, Europäischer Perückenstrauch
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Perückenstrauch
Cotinus coggygria, allgemein als Perückenstrauch oder Rauchbaum bekannt, ist ein laubabwerfender, mehrstämmiger Strauch oder kleiner Baum, der für seine luftigen, federartigen Blütenstände geschätzt wird, die an schwebenden Rauch erinnern. In der Regel erreicht er eine Höhe und Breite von 3 bis 5 Metern und trägt runde Blätter, die je nach Sorte von blaugrün bis tiefviolett variieren und im Herbst eine spektakuläre Färbung in Gelb-, Orange- und Rottönen aufweisen. Im Frühsommer folgen auf winzige Blüten langgestreckte, fedrige Blütenstiele, die den typischen schwebenden Effekt erzeugen. In der Natur ist er auf trockenen, felsigen Hängen und offenen Buschlandschaften heimisch und gedeiht in gut durchlässigen Böden, wobei er nach der Etablierung Trockenheit toleriert. Zahlreiche Sorten, wie 'Royal Purple', 'Grace' und 'Golden Spirit', bieten eine Vielfalt an Blattfarben und -formen. Mit minimalem Pflegeaufwand, guter Drainage und ausreichender Sonne dient der Perückenstrauch als dramatischer Blickfang, Sichtschutz oder Hintergrund in gemischten Rabatten.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Perückenstrauch pflegt
Wasser
Wässern Sie neu gepflanzte Perückensträucher während ihrer ersten Vegetationsperiode einmal wöchentlich tief, um insgesamt ca. 25–38 mm Wasser pro Woche (einschließlich Niederschlag) zuzuführen und den Bodentyp zu berücksichtigen. Lassen Sie die oberen paar Zentimeter Erde zwischen den Wassergaben austrocknen. Nach der Etablierung (1–2 Jahre) ist er trockenheitsresistent und benötigt im Allgemeinen nur während längerer Trockenperioden Wasser; dann lieber langsam und tief tränken als häufig, aber flach zu gießen. Vermeiden Sie stehendes Wasser um die Krone, insbesondere in tonigen Böden und Behältern.
Licht
Bieten Sie volle Sonne für beste Blütenbildung, 'Raucheffekt' und Blattfärbung - streben Sie 6–8 Stunden direkte Sonneneinstrahlung täglich an. In sehr heißen Sommerklimazonen, insbesondere bei violetten oder chartreusefarbenen Sorten, kann leichter Nachmittagsschatten verhindern, dass die Blätter verbrennen, bei minimalem Farbverlust. Zu viel Schatten reduziert die Blüte, schwächt die Stängel und trübt den Herbstaspekt. Bevorzugen Sie Standorte mit Morgensonne und guter Luftzirkulation, vermeiden Sie den dichten Schatten von Gebäuden oder immergrünen Kronen.
Nährstoffe
Der Perückenstrauch benötigt kaum Düngung und gedeiht oft am besten in mageren Böden. Im zeitigen Frühjahr mit Kompost mulchen oder eine leichte Gabe eines ausgewogenen, langsam freisetzenden Düngers (z.B. 5-5-5 bis 10-10-10) entlang der Tropflinie aufbringen, das Produkt aber vom Stamm fernhalten. Hohe Stickstoffformeln sollten vermieden werden, da sie langwüchsiges Wachstum fördern und die Blattschattierung beeinträchtigen können. Kübelpflanzen können während des aktiven Wachstums monatlich mit einem halb so starken, ausgewogenen Flüssigdünger versorgt werden. Nach dem Düngen immer gut wässern und eine 5–8 cm dicke Schicht aus organischem Mulch beibehalten.
Temperatur
Der Perückenstrauch ist in den USDA-Zonen 5–8 (etwa bis zu −29°C) winterhart und verträgt Winterkälte sowie Sommerhitze, wenn er in gut durchlässigen Böden wächst. In kälteren Regionen eine 5–8 cm dicke Mulchschicht auftragen, um die Wurzeln zu isolieren, und auf späte Saison-Düngung verzichten, die zarte Triebe vor Frost auslösen kann. In sehr heißen, trockenen Regionen profitieren junge Pflanzen von zusätzlichen Bewässerungen und leichtem Nachmittagsschatten, um Verbrennungen zu begrenzen. Kübelpflanzen sind weniger frosthart; überwintert sie an einem geschützten Ort, um die Wurzeln vor Frost-Tauwetter-Zyklen zu schützen.