Mais
Auch bekannt als
Zea, Indianermais, Futtermais, Zuckermais, Mehliger Mais
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Mais
Zea mays, allgemein bekannt als Mais, ist ein hohes, einjähriges Gras der warmen Jahreszeit in der Familie Poaceae und gehört zu den weltweit wichtigsten Getreidearten. Vor etwa 9.000 Jahren aus Teosinte (Zea mays ssp. parviglumis) in Süd-Mexiko domestiziert, weist es C4-Photosynthese und schnelles Wachstum auf. Die Pflanzen erreichen typischerweise eine Höhe von 1,5-3 m, mit gegliederten Halmen, breiten, linearen Blättern und einem faserigen Wurzelsystem, das durch Stützwurzeln verstärkt wird. Mais ist einhäusig: die endständige Quaste trägt pollenproduzierende Blüten, während sich weibliche Blütenstände (Kolben) in den Blattachseln entwickeln und von Schalen umgeben sind; Wind trägt Pollen zu den Narben, um die Körner zu setzen. Es gibt Tausende von Kulturvarietäten—Futter-, Zucker-, Popcorn- und spezielle Typen—angepasst an verschiedene Klimazonen und Tageslängen. Mais gedeiht bei voller Sonne, in fruchtbarem, gut durchlässigem Lehmboden und benötigt reichlich Feuchtigkeit und Stickstoff, um den Ertrag zu maximieren. Neben der Körnerproduktion wird es für Silage, Frischverzehr und industrielle Zwecke angebaut, was es in gemäßigten und tropischen Regionen zu einem agronomischen Eckpfeiler macht.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Mais pflegt
Wasser
Sorgen Sie für gleichmäßige, tiefgehende Feuchtigkeit, etwa 25-38 mm (1-1,5 Zoll) Wasser pro Woche, mehr auf sandigen Böden. Kritische Stadien sind Quastenbildung, Seidenentstehen und frühes Kornfüllen—Trockenheit reduziert dann drastisch den Kornbesatz. Morgens auf Bodenhöhe (Tropf- oder Furchenbewässerung) bewässern, um Blattkrankheiten zu reduzieren und zu vermeiden, dass Pollen während des Tages abgewaschen werden. Langsam wässern, um die oberen 15-20 cm des Bodens zu durchfeuchten und partielles Trocknen zwischen den Bewässerungen zuzulassen; vermeiden Sie Staunässe, die Wurzeln einschränkt und Nährstoffe auswäscht.
Licht
Volle Sonne mit mindestens 8 Stunden direktem Licht täglich bieten; mehr ist besser für den Ertrag. Schatten reduziert die Photosynthese und Kolbenentwicklung, also pflanzen Sie Mais fern von Bäumen oder Gebäuden. Richten Sie Reihen von Nord nach Süd aus, um eine gleichmäßige Lichtverteilung zu gewährleisten und Eigenschattierung zu reduzieren. Halten Sie den richtigen Abstand ein, um übermäßige Überlappung der Pflanzendecke zu vermeiden: typischerweise 20-30 cm zwischen den Pflanzen mit 60-90 cm zwischen den Reihen, oder enger bei Hochleistungssystemen mit ausreichendem Wasser und Nährstoffen.
Nährstoffe
Mais benötigt viel Stickstoff. Einarbeiten von Kompost und einer ausgewogenen Startdüngung (z.B. 10-10-10) bei der Pflanzung gemäß Bodentests. Insgesamt 90-180 kg N/ha bereitstellen, die Anwendungen aufteilen: 30-50% vor oder bei der Pflanzung, dann den Rest als Beigabe bei V6-V8 (Knöchelhoch) und erneut vor der Quastenbildung auf sandigen Böden. Phosphor und Kalium gemäß Bodentest; Startphosphorstreifen in der Nähe der Reihe verbessert die frühe Vitalität in kühlen Böden. Biologische Optionen sind gut kompostierter Mist, Blutmehl oder Fisch-Emulsion.
Temperatur
Mais ist frostempfindlich. Nach der Frostgefahr pflanzen, wenn der Boden mindestens 10-12°C (50-54°F) erreicht hat; das Aufgehen erfolgt am schnellsten bei 15-18°C (59-64°F). Optimales Wachstum geschieht bei etwa 24-30°C (75-86°F). Temperaturen unter 13°C (55°F) verlangsamen das Wachstum, und lang anhaltende Hitze über etwa 35°C (95°F) kann die Bestäubung und Kornfüllung beeinträchtigen. Schützen Sie Keimlinge vor Kälteeinbrüchen, und wählen Sie hitze- oder kühltolerante Sorten für Ihre Region. Nachttemperaturen in den mittleren Teen °C begünstigen eine gute Atmung und Kohlenhydratspeicherung.