Madagaskar-Jasmin
Auch bekannt als
Stephanotis, Brautkranz, Hochzeitswein, Hawaiianische Hochzeitsblume
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Madagaskar-Jasmin
Stephanotis floribunda ist ein immergrüner, holziger Kletterer aus Madagaskar, der für seine intensiv duftenden, wachsartigen weißen, röhrenförmigen Blüten bekannt ist, die in Büscheln von Frühling bis Spätsommer erscheinen. Glänzende, ledrige, gegenständige Blätter bedecken die langen, windenden Stängel, die leicht an Rankgerüsten, Reifen oder anderen Stützen emporwachsen, was ihn ideal für Wintergärten und helle Innenräume macht. Die Blüten, oft in Brautsträußen und Blumengirlanden verwendet, öffnen sich rein weiß und färben sich mit der Zeit cremefarben, wobei sie einen reichen, jasminartigen Duft verströmen, der abends am intensivsten ist. Die Pflanzen bevorzugen gleichmäßig warme Bedingungen, helles, aber sanftes Licht und eine konstante Luftfeuchtigkeit; sie sind empfindlich gegenüber plötzlichen Umweltveränderungen und mögen weder kalte, wassergetränkte Böden noch ein Umstellen während der Knospenbildung. In einer porösen, leicht sauren Mischung, mit regelmäßiger Düngung und vorsichtiger Bewässerung, können etablierte Pflanzen jährlich blühen. Die Pflanze sondert einen milchigen Latexsaft ab, typisch für die Familie der Apocynaceae; beim Beschneiden vorsichtig vorgehen und eine feste Stütze zur Anzucht bereitstellen. In Innenräumen gilt er als mäßig anspruchsvoller, aber lohnender Blütenschmuck, wenn die Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitsanforderungen erfüllt werden.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Madagaskar-Jasmin pflegt
Wasser
Halten Sie die Mischung während des aktiven Wachstums gleichmäßig feucht: Lassen Sie die obersten 2–3 cm (ca. 1 Zoll) zwischen den Bewässerungen trocknen und wässern Sie dann gründlich, bis der Überschuss abfließt. Lassen Sie den Topf niemals im Wasser stehen, da nasse Wurzeln zu Blattvergilbung und Knospenabwurf führen. Reduzieren Sie im Winter die Häufigkeit, aber lassen Sie den Wurzelballen nicht vollständig austrocknen. Verwenden Sie wenn möglich Wasser auf Raumtemperatur mit niedrigem Mineralgehalt. Beständige Feuchtigkeit – keine Extreme – unterstützt zuverlässige Blütenbildung und allgemeine Vitalität.
Licht
Bieten Sie helles, gefiltertes Licht mit 2–4 Stunden sanftem Morgenlicht. Ein Ostfenster oder ein Südfenster mit leichtem Vorhang ist ideal; vermeiden Sie die starke Mittagssonne im Sommer, die Blätter verbrennen könnte. Wenig Licht reduziert die Blütenbildung; hohes Licht ohne Überhitzung fördert die besten Blüten. Sobald sich Knospen bilden, die Orientierung behalten – häufiges Bewegen oder Drehen kann dazu führen, dass sich die Knospen gelb färben und abfallen.
Nährstoffe
Von Frühling bis Spätsommer alle 2–4 Wochen mit einem ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger in halber Stärke düngen. Wenn sich Knospen bilden, auf eine kaliumreiche Formulierung (z.B. Tomatendünger) umstellen, um die Blüte zu fördern. Vermeiden Sie hohe stickstoffreiche Düngungen, die das Laubwachstum zulasten der Blüten fördern. Nicht auf trockenem Boden düngen; erst wässern, dann düngen. Im Herbst-Winter keine Düngung, wenn das Wachstum verlangsamt ist, und den Substrat monatlich mit klarem Wasser durchspülen, um Salzablagerungen zu vermeiden.
Temperatur
Zielen Sie auf warme Tage (18–26°C) und leicht kühlere Nächte (15–18°C), um die Knospenbildung anzuregen. Sorgen Sie im Winter für eine kühle, helle Ruhephase bei etwa 13–16°C. Schutz vor kalter Zugluft und plötzlichen Wechseln; längere Exposition unter 12–13°C kann zum Blattabwurf führen. Bei heißen Temperaturen über 30°C die Luftfeuchtigkeit erhöhen und für Luftzirkulation sorgen, um Knospenabbruch zu verhindern.