Kreuzkraut
Auch bekannt als
Radiumpflanze, Kleines Wolfsmilchkraut, Milchkraut, Krebsunkraut
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Kreuzkraut
Euphorbia peplus, auch bekannt als Kreuzkraut, ist ein kleines, weiches, einjähriges Kraut aus der Wolfsmilch-Familie, das in Europa, Nordafrika und Westasien beheimatet ist und inzwischen auf den meisten Kontinenten eingebürgert wurde. Es wächst 5–30 cm hoch mit glatten, verzweigten grünen Stängeln und ovalen, weichen Blättern. Die winzigen grün-gelben Cyathien (spezialisierte Euphorbia-Blüten) erscheinen vom Frühling bis zum Herbst und produzieren dreilappige Kapseln, die reichlich Samen explodierend verbreiten. Die Pflanze sondert bei Verletzung einen weißen, milchigen Latex ab, der stark haut- und augenreizend ist und bei Einnahme giftig wirkt. In Kultur gedeiht sie in gestörten, gut durchlässigen Böden und kühlen bis milden Bedingungen, oft als unerwarteter Gast in Blumenbeeten, Töpfen und Wegen. Auch wenn sie manchmal gezielt für Studien oder als Begleiter in tierfreundlichen Gärten angebaut wird, gilt sie meist als sich selbst aussäender Unkraut. Mit Handschuhen handhaben, von Kindern und Haustieren fernhalten und ungewollte Verbreitung verhindern, indem man sie vor der Samenreife entfernt. Hinweis: Historische volksmedizinische Verwendung und pharmazeutisches Interesse an ihren Verbindungen machen sie nicht sicher für die häusliche Anwendung.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Kreuzkraut pflegt
Wasser
Gießen, um die Erde leicht feucht zu halten, aber niemals durchnässert. Draußen reicht oft der natürliche Regenfall; nur während ausgedehnter Trockenperioden bewässern. In Töpfen die obersten 1–2 cm der Erde zwischen den Wassergaben trocknen lassen, dann gründlich gießen, bis überschüssiges Wasser abläuft. In kühlem Wetter die Häufigkeit reduzieren und vermeiden, das Laub vor intensiver Sonne zu benetzen, um Verbrennungen zu minimieren. Obwohl etwas trockenheitstolerant, wenn erst einmal etabliert, fördert konsistente, mäßige Feuchtigkeit einen kompakten Wuchs und reduziert vorzeitige Aussaat.
Licht
Helles Licht bieten: volle Sonne bis Halbschatten. In gemäßigten Klimazonen fördern 4–6+ Stunden direkte Sonne kompaktes Wachstum und Blüte. In heißeren Regionen oder reflektierenden städtischen Standorten auf Morgensonne mit leichtem Nachmittagsschatten zielen, um Stress und übermäßige Transpiration zu verhindern. Zu viel Schatten verursacht spindelige, schwache Stängel und verringerte Vitalität. Bei kurzzeitiger Haltung im Innenbereich an einem hellen Süd- oder Ostfenster platzieren und für gleichmäßiges Licht rotieren.
Nährstoffe
Das Kreuzkraut ist an relativ magere, gestörte Böden angepasst und benötigt im Allgemeinen wenig bis gar keinen Dünger. Übermäßige Düngung, vor allem mit hohem Stickstoffgehalt, fördert schwachen, saftigen Wuchs und stärkere Selbstaussaat. Für in Töpfen angebaute Exemplare eine moderate Menge Kompost beim Pflanzen einmischen und, falls nötig, während der aktiven Wachstumsphase einmal monatlich einen ausgewogenen, verdünnten Flüssigdünger (z. B. 1/4-Stärke 10-10-10) anwenden. Düngen bei großer Sommerhitze oder während der Ruhephase/Absterbephase vermeiden. Gute Bodenstruktur und Drainage sind viel wichtiger als Nährstoffgehalt.
Temperatur
Das beste Wachstum erfolgt bei kühlen bis milden Bedingungen, etwa 10–24°C. Sie ist frostempfindlich; vor Frost schützen und nicht pflanzen, bis die Frostgefahr vorüber ist. Bei heißem Wetter über ca. 29–32°C können Pflanzen welken, schossen oder absterben; Nachmittagsschatten, Mulch und ausreichende Feuchtigkeit bieten, um Hitzestress zu verringern. In Innenräumen oder geschützten Rahmen für gute Luftzirkulation sorgen, um pilzliche Probleme in kühlen, feuchten Zeiten zu vermeiden.