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Kleinstrauchiger Salbei

Auch bekannt als

Babysalbei, Schwarze Johannisbeer-Salbei, Graham-Salbei

Schnellwachsend

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Über Kleinstrauchiger Salbei

Salvia microphylla ist ein langblühender, aromatischer Halbstrauch, der für seine lebhaften röhrenförmigen Blüten und duftenden Blätter geschätzt wird. Er wird typischerweise 60–120 cm hoch und breit und bildet ein buschiges Gebüsch mit kleinen, eiförmigen, leicht gezahnten Blättern, die beim Berühren einen angenehmen schwarzen Johannisbeerduft verströmen. Die Blütenfarben reichen von sattem Karmesinrot und Magenta bis Pink und Weiß und blühen oft vom späten Frühling bis zum Frost, besonders in milden Klimazonen. Die nektarreichen Blüten ziehen Kolibris, Bienen und Schmetterlinge an und machen ihn zu einer hervorragenden Bestäuberpflanze. Er ist in den bergigen Regionen Mexikos beheimatet, gedeiht in gut durchlässigen Böden und ist trockenheitsresistent, sobald er eingewachsen ist. Sein holziger Rahmen profitiert von gelegentlichem Schnitt, um die Form zu erhalten und neues Blütenwachstum zu fördern. Er ist eng verwandt mit Salvia greggii und hybridisiert leicht (besonders als Salvia × jamensis), was zu vielen Gartenkultivaren führt. Vielseitig einsetzbar in Rabatten, Kiesgärten und Kübeln, gedeiht S. microphylla am besten in voller Sonne mit etwas Nachmittagsschatten in sehr heißen Klimazonen. Generell ist er pflegeleicht, hitzetolerant und robust, wenn die Winterdrainage gut ist.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Salvia microphylla
Gattung
Salvia
Familie
Lamiaceae
Ordnung
Lamiales

Eigenschaften & Anforderungen

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Luftfeuchtigkeit: 30% - 70%
Boden-pH: 7
Umtopfen alle: 78 Wochen

Wie man Kleinstrauchiger Salbei pflegt

Wasser

Gründlich, aber selten gießen. Im ersten Wachstumsjahr wöchentlich bewässern, um ein starkes Wurzelsystem zu etablieren, dabei die oberen 3–5 cm des Bodens zwischen den Wassergaben trocknen lassen. Nach der Etablierung alle 10–14 Tage bei durchschnittlichen Sommerbedingungen gießen; Häufigkeit bei extremer Hitze erhöhen und bei kühlem, regnerischem Wetter reduzieren. Kübelpflanzen trocknen schneller aus – Feuchtigkeit regelmäßig überprüfen und gießen, wenn die oberen 2–3 cm trocken sind. Stehendes Wasser und schlecht entwässerte Standorte vermeiden.

Licht

Volle Sonne für die stärkste Blüte bieten – täglich 6–8 Stunden direktes Licht anstreben. In Regionen mit intensiver Sommerhitze schützt leichter Nachmittagsschatten vor Stress und Blattschäden, ohne die Blüte wesentlich zu reduzieren. Pflanzen, die zu viel Schatten bekommen, werden langgliedrig und blühen weniger. Innen oder auf Terrassen an einem möglichst hellen Standplatz aufstellen und den Kübel regelmäßig drehen, um gleichmäßiges Wachstum zu fördern.

Nährstoffe

Leicht düngen: Zu viel Stickstoff fördert das Blattwerk auf Kosten der Blüten. Im Boden wachsende Pflanzen benötigen normalerweise nur eine leichte Applikation von Kompost oder einem ausgewogenen, langsam freisetzenden Dünger im frühen Frühling. Kübelpflanzen profitieren von einer monatlichen, verdünnten, ausgewogenen Düngung (z.B. 1/4–1/2 Stärke) während des aktiven Wachstums. Häufige stickstoffreiche Produkte vermeiden. Gute Bodenbiologie mit organischen Mulchen pflegen und sechs bis acht Wochen vor Frost aufhören zu düngen.

Temperatur

Winterhart ungefähr bis zu USDA Zonen 7b–10, mit bester Leistung zwischen 10–30 °C. Eingewachsene Pflanzen können kurze, leichte Fröste tolerieren; längere Kälte unter etwa −7 °C gefährdet Stängel und Wurzeln, besonders in nassen Böden. Für winterliche Robustheit Mulch und hervorragende Drainage gewährleisten. In kälteren Regionen in Kübeln geschützt überwintern oder als zurückgeschnittene, empfindliche Staude behandeln. Hitzetolerant, wenn gleichmäßige Feuchtigkeit und in sehr heißen Klimazonen Nachmittagsschatten gegeben sind.