Jadepflanze
Auch bekannt als
Geldbaum (Jade), Glückspflanze, Geldbaum (Jade), Freundschaftsbaum, Jadebaum
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Jadepflanze
Crassula ovata, allgemein bekannt als Jadepflanze, ist ein immergrüner Sukkulentenstrauch, der in Südafrika heimisch ist. Er bildet eine holzige, baumartige Struktur mit dicken, glänzenden, gegenüberliegenden Blättern, die Wasser speichern und so außergewöhnliche Trockenheitstoleranz ermöglichen. Reife Pflanzen entwickeln kräftige, graubraune Stämme und verzweigte Kronen, die man beschneiden kann, um bonsaiähnliche Formen zu schaffen. Bei starkem Licht erröten die Blattränder oft rot; im Hochwinter können ältere Pflanzen bei kühlen Nächten und hellen Tagen kleine sternige, weiße bis blassrosa Blüten in Büscheln hervorbringen. Als CAM-Photosynthesizer öffnet es nachts die Stomata, um Feuchtigkeit zu sparen. Jadepflanzen sind langlebig und verzeihen viel, vorausgesetzt, sie wachsen in einem gut durchlässigen, mineralstoffreichen Substrat und werden sparsam gegossen. Sie sind empfindlich gegenüber längeren Kälteeinbrüchen und übermäßiger Bodenfeuchtigkeit, was zu Wurzelfäule führen kann. Im Innenbereich gedeihen sie in hellen Fenstern und passen sich gut der Topfkultur an. Schädlinge sind selten, können aber Schmierläuse und Schildläuse umfassen, besonders bei schwachem Licht oder überdüngten Bedingungen.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Jadepflanze pflegt
Wasser
Wässern Sie gründlich mit der Einweich-und-Trocken-Methode: Durchtränken Sie das Substrat, und lassen Sie es dann fast vollständig trocknen, bevor Sie erneut gießen. Bei hellem, warmem Wetter kann dies alle 10–21 Tage sein; im Winter oder bei schwachem Licht oft alle 3–5 Wochen. Überprüfen Sie es, indem Sie 5–7 cm tief fühlen oder das Gewicht überprüfen; Blätter sollten fest und nicht weich sein. Leeren Sie stets die Untersetzer und gießen Sie niemals nach einem festen Zeitplan. Reduzieren Sie die Bewässerung nach dem Umtopfen, bis sich neue Wurzeln bilden.
Licht
Sorgen Sie für sehr helles Licht: In Innenräumen 4–6 Stunden direkte Sonne an einem Süd- oder Westfenster, oder starke Wachstumslichter, die etwa 10.000–20.000 Lux (900–1.900 Footcandles) für 12–14 Stunden liefern. Gewöhnen Sie die Pflanze langsam an stärkeres Sonnenlicht, um Verbrennungen zu vermeiden. Im Freien in frostfreien Klimazonen (USDA 10–11) sollte man morgens Sonne und nachmittags hellen Schatten bieten oder volle Sonne mit gradueller Anpassung. Unzureichendes Licht verursacht schlaksiges Wachstum; starkes Licht fördert eine kompakte Form und rote Blattränder.
Nährstoffe
Düngen Sie sparsam während des aktiven Wachstums (Frühling bis Frühsommer). Verwenden Sie einen stickstoffarmen Kaktus-/Sukkulentendünger oder eine ausgewogene Formel, die auf 1/4–1/2 Stärke verdünnt ist, und alle 4–8 Wochen nach gründlichem Gießen ausbringen. Im Winter oder bei schwachem Licht und niedrigen Temperaturen nicht düngen. Zu viel Stickstoff fördert weiches, schlaksiges Wachstum und erhöht das Fäulnisrisiko. Spülen Sie den Topf regelmäßig, um Salzansammlungen zu vermeiden, und sorgen Sie dafür, dass das Substrat kieselig und niedrig in organischem Material ist, damit die Nährstoffe nicht übermäßig zurückgehalten werden.
Temperatur
Ideale Temperaturen liegen tagsüber bei 18–27°C und nachts bei 10–16°C. Kurzzeitige Abweichungen bis zu 4–7°C werden toleriert, wenn der Boden trocken ist, aber Frost kann das Gewebe schädigen. Längere Hitze über 32°C ist bei Schatten, Luftstrom und weniger häufigem Gießen zu bewältigen. Für bestes Wachstum sollten Sie über 10°C bleiben und plötzliche Temperaturschwankungen vermeiden. Kühleres, helles Wetter im Herbst und Winter hilft bei der Blütenbildung.