Buschlilie
Auch bekannt als
Natal-Lilie, Clivia, Kaffern-Lilie
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Buschlilie
Clivia miniata, allgemein als Buschlilie oder Natal-Lilie bekannt, ist eine immergrüne Staude aus der Amaryllisfamilie, die in den schattigen Wäldern Südafrikas und Eswatinis heimisch ist. Sie bildet dichte Fächer aus glänzenden, riemenförmigen Blättern, die von einem kurzen Rhizom und dicken, fleischigen Wurzeln ausgehen. Spät im Winter bis zum Frühling produziert sie aufrechte Stiele mit auffälligen Dolden von trichterförmigen Blüten, meist in leuchtendem Orange mit gelben Kehlen; es gibt auch Sorten in Gelb, Pfirsich und Rot. Die Blüte wird durch eine kühle, trockene Ruhephase im Herbst gefördert. Clivia gedeiht leicht eingetopft und eignet sich als langlebige, erhaltenswerte Zimmerpflanze für helles, indirektes Licht oder gefleckten Schatten im Freien in frostfreien Klimazonen. Ein grobes, gut durchlässiges Substrat, das reich an organischen Stoffen ist, verhindert Wurzelfäule und unterstützt ihre Speicherwurzeln. Schädlinge beschränken sich normalerweise auf Schildläuse und Wollläuse, und übermäßiges Gießen stellt die größte kulturelle Gefahr dar. Mit moderater Pflege und saisonalen Hinweisen belohnt Clivia die Züchter mit langanhaltender Blütenpracht und attraktivem Laub, wo viele blühende Pflanzen in Innenräumen schwer tun.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Buschlilie pflegt
Wasser
Von Frühling bis Spätsommer gründlich gießen, wenn die obersten 2–5 cm des Substrats trocken sind, dann vollständig abtropfen lassen; den Topf niemals im Wasser stehen lassen. Im Herbst das Gießen reduzieren und im Winter nur gerade so viel gießen, dass die Blätter während der kühlen Ruhephase fest bleiben. Regelmäßiges Gießen wieder aufnehmen, wenn der Blütenstiel erscheint. Ein gut durchlässiges, grobkörniges Substrat verwenden, damit die fleischigen Wurzeln nicht nass bleiben, und die Krone nicht benetzen.
Licht
Hell, aber indirektes Licht in Innenräumen bereitstellen—ein östliches oder helles Nordfenster ist ideal; sanfte Morgensonne ist in Ordnung, aber grelle Mittagssonne vermeiden. Im Freien in frostfreien Klimazonen im gefleckten Schatten unter Bäumen platzieren; tiefer Schatten reduziert die Blütenbildung und übermäßige Sonne bleicht oder verbrennt die Blätter. Den Topf monatlich drehen für symmetrisches Wachstum und Blätter für maximale Lichtaufnahme abstauben. Zusätzliche Pflanzenlichter um 10.000–15.000 Lux funktionieren ebenfalls gut.
Nährstoffe
Leicht während der aktiven Wachstumsphase düngen (Frühling bis Spätsommer). Alle 4–6 Wochen einen ausgewogenen, wasserlöslichen Dünger in 1/4–1/2 Stärke anwenden, um allzu weiches Laub zu vermeiden. Im Spätsommer auf eine hochkalihaltige Formulierung umstellen (z.B. Tomatendünger), um die Knospenbildung zu unterstützen. Während der kühlen Ruhephase im Herbst und im Hochwinter keinen Dünger geben. Immer zuerst gießen, dann auf feuchtem Boden düngen, und gelegentlich den Topf spülen, um Salzablagerungen zu vermeiden.
Temperatur
Am Tag bei 18–24 °C wachsen, mit leicht kühleren Nächten. Für eine zuverlässige Blüte eine 6–8-wöchige Ruhephase im Herbst mit Temperaturen von 7–13 °C in der Nacht und unter 18 °C am Tag gewähren. Vor Frost und kalten Zugluft schützen; Gewebe werden nahe 0 °C beschädigt. Anhaltende Hitze über 29 °C kann Knospenbildung verhindern und Blätter verbrennen—Schatten und Luftzirkulation in heißen Phasen erhöhen und plötzliche Temperaturschwankungen vermeiden.