Blutroter Storchschnabel
Auch bekannt als
Rotblütiger Storchschnabel, Blutstorchschnabel, Robuster Storchschnabel, Storchschnabel
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Blutroter Storchschnabel
Geranium sanguineum ist eine kompakte, rhizombildende Staude, die niedrige Hügel aus fein geteilten, handförmig gelappten Blättern bildet, die im Herbst oft purpurrot werden – daher der Beiname „sanguineum“. Vom späten Frühling bis in den Hochsommer öffnen sich zahlreiche Blüten mit fünf Blütenblättern in leuchtendem Magenta bis violettem Rosa, meist mit dunkleren Adern und einem blassen Zentrum, was Bienen und Schwebfliegen anzieht. Die Pflanzen werden 20–30 cm hoch und 30–45 cm breit und fügen sich harmonisch zwischen Steinen und an Rändern als langlebiger, nicht invasiver Bodendecker ein. Heimisch in kalkhaltigen und felsigen Lebensräumen, gedeiht sie in gut durchlässigen, mäßig fruchtbaren Böden und zeigt bemerkenswerte Trockenheitstoleranz, sobald sie etabliert ist. Im Vergleich zu empfindlichen „Geranien“ (Pelargonium) ist dieser echte robuste Storchschnabel frostfest und zuverlässig mehrjährig. Das Laub ist in milden Wintern halbimmergrün, und Klumpen bleiben normalerweise von Rehen und Hasen ungestört. Minimaler Pflegeaufwand – das Entfernen verblühter Blüten oder ein leichter Schnitt nach der Hauptblüte – frischt die Pflanze auf und kann eine leichte Nachblüte auslösen. Die ordentliche Wuchsform, die saisonale Blattfärbung und die Widerstandsfähigkeit machen sie hervorragend für Steingärten, Hänge, Bauerngärten und Küstenpflanzungen.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Blutroter Storchschnabel pflegt
Wasser
Gießen Sie tief, aber selten. Während der ersten Wachstumsperiode etwa 2,5 cm (1 Zoll) Wasser pro Woche bereitstellen, wenn es an Regen mangelt, und lassen Sie die obersten 3–5 cm des Bodens zwischen den Wassergaben trocknen. Einmal etabliert, toleriert die Pflanze kurze Trockenheit; während längerer heißer, trockener Perioden gießen, um die Blüte aufrechtzuerhalten. Behälter trocknen schneller aus – zweimal wöchentlich prüfen. Vermeiden Sie stets Staunässe, insbesondere im Winter; eine gute Drainage ist entscheidend. Leicht mulchen, um Feuchtigkeit zu bewahren, ohne die Pflanzenkrone zu ersticken.
Licht
Vollsonnig bis leichter Schatten. Für eine üppige Blüte und kompakte Wuchsform mindestens 6 Stunden direkte Sonne in kühlen bis milden Klimazonen geben. In heißeren Regionen verhindert morgendliche Sonne mit nachmittäglichem lichten Schatten Blattverbrennungen und verlängert die Blütezeit. Pflanzen tolerieren Halbschatten, besonders auf alkalischen, dünnen Böden, aber die Blüte nimmt ab und die Stängel können sich ausbreiten. Als Zimmerpflanze nicht geeignet – freiland unter sonnigen Bedingungen anbauen.
Nährstoffe
In durchschnittlichen Gartenböden benötigt Geranium sanguineum wenig Düngung. Beim Pflanzen 2–5 cm Kompost einarbeiten, um die Struktur zu verbessern und Spurenelemente bereitzustellen. Im Frühjahr eine leichte Schicht Kompost oder einen langsam freisetzenden, ausgewogenen Dünger in halber Konzentration (z.B. 5-10-10 oder 10-10-10) auftragen. Vermeiden Sie stickstoffreiche Formulierungen, die weiches, schlaffes Wachstum fördern. Topfpflanzen profitieren im Frühling bis Frühsommer monatlich von einem Flüssigdünger in halber Konzentration. In kalten Klimazonen im Spätsommer oder Herbst nicht düngen.
Temperatur
Außerordentlich kälteresistent, gedeiht in USDA-Zonen 3–8 (bis Zone 9 mit exzellenter Drainage). Reife Pflanzen halten Temperaturen von etwa −34 °C (−30 °F) stand. Sommerhitze wird ertragen, wenn die Nächte kühl und der Boden gut durchlässig ist; in heißen, feuchten Klimazonen nachmittags halbschattig platzieren und Luftzirkulation ermöglichen. Winterwetness ist schädlicher als Kälte – halten Sie die Böden eher trocken und vermeiden Sie Untersetzer unter Töpfen. Topfpflanzen profitieren von Schutz oder 'Heel-in'-Maßnahmen während strenger Frost.