Afrikanischer Milchbaum
Auch bekannt als
Kathedralen-Kaktus, Kathedralen-Wolfsmilch, Freundschaftskaktus, Euphorbia ‘Rubra’ (rote Form)
Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.
App ladenÜber Afrikanischer Milchbaum
Euphorbia trigona, allgemein als Afrikanischer Milchbaum bekannt, ist eine schnell wachsende, strauchartige Sukkulente aus Zentralafrika. Trotz ihrer kaktusartigen Silhouette gehört sie zur Gattung Euphorbia und sondern einen milchigen Latex ab, wenn sie geschnitten wird. Aufrechte, dreieckige, grüne Stämme bilden kandelaberartige Säulen mit ausgeprägten Kanten, die von paarigen Stacheln und kleinen, abfallenden, lanzettlichen Blättern gesäumt sind. Im Laufe der Zeit kann sie in Innenräumen 1,2–2,4 Meter und im Freien in frostfreien Gebieten noch höher werden, wobei sie mehrere Zweige von der Basis entwickelt. Diese Art wird wegen ihrer architektonischen Präsenz, Dürretoleranz und einfachen Pflege geschätzt und wird häufig als Zimmerpflanze oder dornige Hecke in den Tropen angebaut. Sorten wie 'Rubra' zeigen unter starkem Licht rötliche oder bunte Töne. Wahre Blüten werden in der Kultur nur selten gebildet. Wie viele Euphorbien bevorzugt sie exzellente Drainage, helles Licht und seltenes Bewässern. Der Latexsaft ist ätzend, daher ist beim Umgang Vorsicht geboten. Die Vermehrung aus Stecklingen ist unkompliziert, vorausgesetzt, sie werden in warmem Wetter entnommen und dürfen vor dem Bewurzeln in einem grobkörnigen Substrat abtrocknen.
Taxonomie
Eigenschaften & Anforderungen
Wie man Afrikanischer Milchbaum pflegt
Wasser
Folgen Sie einem tiefen Einweich- und vollständigen Trockenzyklus. Gießen Sie gründlich, bis überschüssiges Wasser abläuft; dann lassen Sie das Substrat vollständig trocknen, bevor Sie erneut gießen. Innenräume bedeuten oft alle 2–4 Wochen im Sommer und alle 4–6+ Wochen im Winter. Bestätigen Sie die Trockenheit, indem Sie 5–7 cm tief prüfen oder einen Feuchtigkeitsmesser verwenden. Verwenden Sie Töpfe mit Drainage und vermeiden Sie stehendes Wasser in Untersetzern. Reduzieren Sie die Gießhäufigkeit erheblich in kühlen, lichtarmen Zeiten, um Wurzelfäule zu verhindern.
Licht
Sorgen Sie für sehr helles Licht: mindestens 4–6 Stunden direkte Sonne in Innenräumen (Süd- oder Westfenster). Draußen gewöhnen Sie die Pflanze über 1–2 Wochen hinweg an volle Sonne; intensive Mittagssonne kann unausgehärtete Pflanzen verbrennen. Unzureichendes Licht führt zu schlaksigem, geneigtem Wachstum und kleinen, spärlichen Blättern. Ergänzende Wachstumsleuchten (PPFD ~200–400 µmol/m²/s für 12–14 Stunden) können eine kompakte Form beibehalten. Die bunte 'Rubra' benötigt mehr Licht, um ihre Farbe zu halten.
Nährstoffe
Geben Sie während der aktiven Wachstumsphase (Frühling–Sommer) mäßig Dünger mit einem Kaktus-/Sukkulenten-Dünger mit 1/4–1/2 Stärke alle 4–6 Wochen. Eine ausgewogene oder leicht stickstoffarme Formel mit Mikronährstoffen funktioniert gut. Im Winter oder bei Temperaturen unter 16°C nicht düngen. Spülen Sie den Boden alle paar Monate mit klarem Wasser, um Salzansammlungen zu reduzieren. Vermeiden Sie das Düngen unmittelbar nach dem Umtopfen; warten Sie 4–6 Wochen.
Temperatur
Der ideale Bereich liegt bei 18–29°C. Halten Sie die Temperatur immer über 10°C; kurze Phasen von 7°C können toleriert werden, wenn der Boden trocken ist, aber Frost beschädigt die Gewebe. Bei Hitzewellen über 35°C sorgen Sie für Luftzirkulation und leichten Schatten während der stärksten Sonneneinstrahlung, besonders bei variierten Formen. Kalte, feuchte Bedingungen sind das Haupt-Risiko für Fäule; sorgen Sie dafür, dass sich die Wurzelzone schnell trocknet und vermeiden Sie kalte Zugluft.