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Gewöhnlicher Klatschmohn

Auch bekannt als

Kornmohn, Feldmohn, Flämischer Mohn, Roter Mohn, Erinnerungsmohn, Shirley-Mohn

Schnellwachsend Giftig für Menschen Giftig für Haustiere

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Über Gewöhnlicher Klatschmohn

Papaver rhoeas, allgemein als Korn- oder Feldmohn bekannt, ist eine robuste einjährige Wildblume, die in Europa, Westasien und Nordafrika heimisch ist und inzwischen weit verbreitet ist. Sie trägt seidige, geknitterte, scharlachrote bis orange-rote Blütenblätter — oft mit einem dunklen Fleck am Blütenboden — um einen markanten Büschel von Staubblättern herum. Die Pflanzen wachsen 30–90 cm hoch auf schlanken, borstigen Stielen; die Blätter sind graugrün, fiederspaltig und spärlich behaart. Blühend von Spätfrühling bis Frühsommer, ist jede Blüte kurzlebig, doch die Pflanzen bringen eine Folge von Blüten hervor, gefolgt von Papaver-Kapseln, die Tausende winziger Samen freisetzen. Der Mohn gedeiht in gestörten, nährstoffarmen, gut durchlässigen Böden und voller Sonne und kolonisiert leicht Ackerfelder, Straßenränder und Brachland. Ein globales Symbol des Gedenkens an die Flandern-Schlachten, ist er auch in Naturgärten beliebt, da sein reichliches Pollenangebot viele Bienen anzieht (obwohl er keinen Nektar bietet). Direktaussaat ist am besten, da die Pfahlwurzel Störungen missbilligt und die Art sich selbständig wieder aussät, um jährlich wiederzukehren.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Papaver rhoeas
Gattung
Papaver
Familie
Papaveraceae
Ordnung
Ranunculales

Eigenschaften & Anforderungen

Schwierigkeitsgrad: Einfach
Luftfeuchtigkeit: 30% - 70%
Boden-pH: 7
Umtopfen alle: 52 Wochen

Wie man Gewöhnlicher Klatschmohn pflegt

Wasser

Das Saatbeet gleichmäßig feucht (nicht nass) halten bis zur Keimung, dann schrittweise reduzieren. Einmal etabliert, ist Papaver rhoeas trockenheitstolerant; nur bei längeren Dürreperioden bewässern. Eine tiefgründige Bewässerung durchführen, dann die obersten 2–3 cm Boden vor dem nächsten Gießen trocknen lassen. Staunässe und häufige leichte Sprenkelungen vermeiden, die flache Wurzeln und Krankheiten fördern. Topfpflanzen trocknen schneller aus — bei warmem, windigem Wetter täglich überprüfen. Bevorzuge Basisbewässerung und vermeide feuchtes Laub und Blüten, um Mehltau und Abknicken zu begrenzen.

Licht

Volle Sonne bieten — mindestens 6–8 Stunden täglich — für prächtige Blütenpracht und stabile Stiele. In sehr heißen Regionen kann ein leichter Nachmittagsschatten die Blütezeit verlängern, aber zu viel Schatten führt zu höheren, schwächeren Pflanzen und weniger Blüten. Tiefer Schatten und dichte Pflanzungen, die das Licht und die Luftzirkulation vermindern, vermeiden. Offene, sonnige Standorte wählen, an denen Blütenblätter schnell nach Regen trocknen; ein Standort mit guter Luftbewegung, aber ohne extremen Wind, hilft Ruten zu vermeiden und das Laub trockener zu halten.

Nährstoffe

Sparsam düngen; der Kornmohn blüht am besten in mageren Böden. Zur Aussaat eine leichte Schicht Kompost oder einen langsam freisetzenden, stickstoffarmen Dünger einmischen, dann aufhören. Zu viel Stickstoff führt zu spärlichem Wachstum und weniger Blüten. In Behältern eine kiesige, niedrigen Nährstoffgehalt aufweisende Mischung verwenden und nur bei sehr nährstoffarmen Medien einmal eine verdünnte, stickstoffarme, ausgeglichene Düngung im Knospenstadium auftragen. Reichhaltigen Dung und häufige Flüssigdüngung vermeiden; reichlich Sonnenlicht und Abfluss sind entscheidender als Dünger.

Temperatur

In kühlen Klimazonen im Spätherbst oder sehr frühen Frühling aussäen; die Samen keimen am besten bei 10–18°C. Gehärtete Sämlinge vertragen leichte Fröste bis etwa -6°C. Das Wachstum und die Blüte sind bei milden Frühlingstemperaturen von 10–21°C am besten; heiße Perioden über 27°C verkürzen die Blütezeit. In Regionen mit warmen Wintern bringt eine Herbstaussaat ein Winterwachstum und eine Frühlingsblüte. Als kurzlebige einjährige Pflanze erträgt sie keine verlängerte Frostperiode in Staunässe oder anhaltende tropische Hitze und Feuchtigkeit.