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Traubenkirsche

Auch bekannt als

Europäische Traubenkirsche, Hagkirsche, Maibaum, Wilde Traubenkirsche, Traubenweichsel

Giftig für Menschen Giftig für Haustiere

Halten Sie den Pflegeratgeber für diese Pflanze griffbereit.

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Über Traubenkirsche

Prunus padus, allgemein als Traubenkirsche bekannt, ist ein robuster, laubabwerfender kleiner Baum oder großer Strauch, der in Europa und Nordasien heimisch ist. Er wird typischerweise 8–15 m hoch und hat eine abgerundete, oft sich ausbreitende Wuchsform mit glänzenden, gesägten, eiförmigen Blättern, die im Herbst gelb werden. Im späten Frühjahr (April–Mai) bringt er lange, hängende Trauben von mandelduftenden, nektarreichen weißen Blüten hervor, die Bestäuber anziehen. Diese weichen kleinen, glänzenden schwarzen Steinfrüchten, die für viele Menschen ungenießbar herb sind, aber von Vögeln und Wildtieren gerne gefressen werden. Die Rinde ist dunkel, bitter und aromatisch aufgrund cyanogener Verbindungen. Die Traubenkirsche gedeiht auf feuchten, fruchtbaren, mäßig sauren bis neutralen Böden, toleriert Lehm und gelegentliche Überschwemmungen und ist entlang von Flüssen, Seenrändern und kühlen Waldrändern verbreitet. Sie bevorzugt kühle Sommerklimate und ist sehr kälteresistent. Im Anbau wird sie wegen der Frühlingsblüte, zur Unterstützung der Tierwelt und zur Uferstabilisierung geschätzt; allerdings kann sie Ausläufer bilden und sich in einigen eingeführten Regionen (z.B. Teilen Alaskas) invasiv verhalten. Nach der Blüte schneiden, um die Form zu bewahren und das Krankheitsrisiko zu verringern.

Taxonomie

Wissenschaftlicher Name
Prunus padus
Gattung
Prunus
Familie
Rosaceae
Ordnung
Rosales

Eigenschaften & Anforderungen

Schwierigkeitsgrad: Mäßig
Luftfeuchtigkeit: 30% - 90%
Boden-pH: 6.5
Umtopfen alle: 104 Wochen

Wie man Traubenkirsche pflegt

Wasser

Gründliches und gleichmäßiges Wässern während der ersten 2–3 Vegetationsperioden zur Etablierung eines breiten Wurzelsystems – wöchentlich etwa 2,5–4 cm Wasser aus Regen oder Bewässerung, angepasst an Boden und Wetter. Danach toleriert sie kurze Trockenperioden, gedeiht aber am besten bei gleichmäßig feuchtem Boden. Verwenden Sie langsame, seltene Tränkungen anstelle häufiger, leichter Sprinkler wässerungen. Mulchen, um Feuchtigkeit zu sparen und die Wurzeln zu schützen. In schwerem Lehm für Drainage sorgen, um Staunässe zu vermeiden, die die Pflanze für Wurzel- und Kragenkrankheiten anfällig macht.

Licht

Wächst in voller Sonne bis Halbschatten. Für die stärkste Blüte und Fruchtbildung mindestens 6 Stunden direkte Sonne täglich in kühlen Klimazonen bieten. Sie toleriert den Halbschatten typischer Waldränder, aber die Blüte nimmt im tiefen Schatten ab. In heißen Sommerregionen reduziert Morgensonne mit geflecktem Nachmittags schatten Stress und Blattverbrennungen. Sehr dichten Schatten und Konkurrenz durch aggressive Wurzeln, die sowohl Licht als auch Feuchtigkeit begrenzen, vermeiden.

Nährstoffe

Die Traubenkirsche benötigt keine starke Düngung. Bei etablierten Bäumen reicht in der Regel eine jährliche Mulchschicht aus Laubhumus oder Kompost aus, um genügend Nährstoffe bereitzustellen. Falls das Wachstum oder die Blüte schwach ist, im frühen Frühling einen ausgewogenen, langsam freisetzenden Dünger mit niedrigem bis mäßigem Stickstoffanteil (z.B. 5-10-10) nach einem Bodentest anwenden. Übermäßiger Stickstoff fördert weiches Wachstum und Krankheiten. Bei jungen Bäumen Kompost bei der Pflanzung einarbeiten und im Frühling aufstreuen; gut wässern, um die Nährstoffe in die Wurzelzone zu bringen.

Temperatur

Extrem kälteresistent, gedeiht in USDA-Zonen 2–7. Ruhendes Holz toleriert Temperaturen nahe −40°C. Sie bevorzugt kühle Sommer; langanhaltende Hitze und Trockenheit verringern Blüte und Vitalität, insbesondere in warmen kontinentalen oder mediterranen Klimazonen. Spätfröste im Frühjahr können offene Blüten schädigen, schaden jedoch selten dem Baum. In Regionen mit heißen Sommern für gleichmäßige Bodenfeuchtigkeit und nachmittags Schatten sorgen; hitzereflektierende Standorte vermeiden. Neu gepflanzte Bäume in exponierten Lagen vor austrocknenden Winterwinden schützen.